Butcher The Bar: For Each A Future Tethered

konzertagenda · 23.10.2011 · Keine Kommentare
25. Oktober 2011
20:30 Uhr
Thalia, Dresden
AK: 11,-
VVK: 9,- zzgl. Geb.

Vor drei Jahren bot uns Joel Nicholson das erste Mal einen Einblick in sein Innerstes: Sleep At Your Own Speed, sein Debüt als Butcher The Bar, handelte von den leichtfüßigen Unsicherheiten des Erwachsenwerdens und erblickte in der Intimität seines Schlafzimmers das Licht der Welt.

Mittlerweile bewohnt Joel ein ganzes Haus in Manchester, dessen Räume sehr sonnig und lichtdurchflossen sein müssen: die neuen Songs erinnern mit ihren feingliedrigen Melodien an funkelnde Staubpartikel, die im Sonnenlicht tanzen. Versammelt sind diese Songs auf „For Each A Future Tethered“, einem Album, mit dem Joel nicht nur seine persönliche Erzählung fortschreibt. Auch die Geschichte des verdichteten Songwritings in der Tradition großer Musiker wie Nick Drake, Paul Simon und Elliott Smith erhält ein neues Kapitel.

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Bernemann liest

kristin · 23.10.2011 · Keine Kommentare
25. Oktober 2011
22:00 Uhr
Chemiefabrik, Dresden
Eintritt frei (Spende)
Einlass ab 20 Uhr

Dirk Bernemann hat ein neues Buch geschrieben. Trisomie so ich dir erschien am 7.10. im neuen Unsichtbar Verlag und bevor es meinen Stapel mit den „bald lesen“-Büchern um knappe zwei Zentimeter erhöht, lasse ich mich am Dienstag von Herrn Bernemann persönlich zum Kauf anstiften. Oder eben nicht.
 

»Roy hat ein Herz aus Pudding, Solveig züchtet Illusionen und Ingeborg muss am Ende ihres Lebens ihre Liebe halbieren. Die Leben dreier Menschen kollidieren, antriebsgestört, gefühlsüberfüllt und impulsbescheuert. Dabei passieren unnacherzählbare Dinge, bei denen nicht nur Gott lieber wegschaut.

Dirk Bernemann erzählt die verstörenden Biographien von drei Zufallsexistenzen, deren Lebenswege wie Regentropfen an der Fensterscheibe zusammenlaufen. Dazu benutzt er eine Sprache, die gleichzeitig dokumentiert und herzergreifend berührt.

„Die alte Frau denkt sich, wie sie Roy so ansieht und ihn mit ihren Geschichten ohrfeigt, was er denn schon von der Welt weiß und traut ihm lediglich Kindergefühle wie Geburtstagschönfinden oder Eisdielenwarteschlangengefühle zu. Ja, denkt sich Roy, was weiß denn er schon von der Liebe, außer das sie das Großartigste, Erstrebens- und Erlebenswerteste ist, was er sich in seinem Kopf zurechtphantasieren kann.“«

Bernemann @mittelstern*: Satt. Sauber. Sicher. | Vogelstimmen

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