Scorpios: Punklegenden mit Akustik-Gitarren in der Groovestation

sebastian · 17.10.2011 · Keine Kommentare
18. Oktober 2011
21:00 Uhr bis 23:40 Uhr
Groovestation, Dresden

NOFX habe ich das erste Mal live am 16.06.1991 als Vorband von Bad Religion im Aladin gesehen. Eigentlich hatte ich an diesem Tag überhaupt das erste Mal von der Band gehört und NOFX hat Bad Religion damals heftig an die Wand gespielt! Das sollte sich wiederholen…..

Als NOFX dann ein halbes Jahr später als Headliner im Bremer Schlachthof auftauchte, saß schon ein ziemlicher Fanclub mit im Zug. Gleichsam erschrocken wie begeistert stellen wir fest, dass das Vorband-Phänomen noch einmal getoppt wurde: Die Vorband war einfach noch geiler. In diesem Fall waren das Lagwagon. Ein Hype in Sachen Ska(te)- und Melodypunk war ausgebrochen und authentische Punkrocker (Green Day, Lag Wagon, NOFX, MillenCollin) verkauften plötzlich Tonträger in super ernstzunehmenden Stückzahlen und füllten Stadthallen. Auch No Use for a Name gehörte zu den Urvätern dieser Szene und hatte vor allem Fans in der eher vom Hardcore stammenden Fraktion.

SCORPIOS – WHEN PUNKS GET (OLD AND) SENTIMENTAL

Heute sind deren Sänger Tony Sly (No Use for a Name) und Joey Cape (Lagwagon) Mitte 40 und haben wahrscheinlich alles gesehen und erlebt, was man im Rockbiz sehen und erleben kann. Diese Lebenserfahrung packen sie in puristische aber wunderschöne, kleine Akustik-Hymnen.
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It was a glorious night You had a damn good time on your own

andrea · 14.10.2011 · Keine Kommentare
18. Oktober 2011
20:00 Uhr
Societaetstheater, Dresden

Niedlich ist er ja, dieser Helgi Jonsson. Ein bisschen dünn vielleicht, man möchte ihm fast Schnittchen reichen. Aber ist er ein Österreicher? Oder doch Isländer? Guckt Euch mal bitte dieses Video an, das ist doch irre, oder?

Mir ist der Kerl total sympathisch. Die Sehnsucht nach einem Zuhause, Normalität, Wäsche waschen.. Okay, streicht Wäsche waschen. Und dabei macht er so wunderbare Musik. Pop. Sphärisch. Schöne Stimme. Radiotauglich. Aber wir leben ja in Sachsen.. Hach! Dann eben doch zum Konzert. Runter vom Sofa. Rein in den Soci-Sessel. Träumen. Wegdriften. Abschalten. Mitsummen. Den Kopf neigen.

Manche Songs werden zum gefeierten Kaminfeuer-Soundtrack, andere wiegen sich plänkelnd in den Wogen der Phantasie. (Sunset Mission)

Watched how you to leaned out the window
Your balance and glass of white wine in your hand
Your dress soaking up the downpour

Ich glaube, das wird gut.
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