Plug die Wand an: Blaupunkt PRB 10 – Steckdosenradio mit Bluetoothspeaker & Powerbank (Test)

· 29.11.2016 · Keine Kommentare

Endlich wieder Musik

Der Junior wächst und wächst. Er hängt seit einer ganzen Weile nur noch 23,5 Stunden vom Tag an einem unserer Hosenbeine und kann sich die restliche Zeit wirklich schön alleine beschäftigen. Die gewonnenen Momente des Glücks nutzen wir natürlich brutal intensiv. Erst begannen wir täglich 3 Minuten Musik zu hören, irgendwann 10, dann 20 und schließlich veröffentlichten wir sogar wieder die ersten Blogposts Blogpöstchen.

Endlich wieder Urlaub

Im Sommer waren wir mal 5 Tage an der Nordsee. Was uns dort ganz furchtbar fehlte: Eine mobile Box, um in der Ferienwohnung Musik zu hören. Bei unserem kurzen Herbsttrip in den Harz waren wir daher sehr gespannt darauf, das Blaupunkt PRB 10 zu testen, welches uns freundlicherweise dafür zur Verfügung gestellt wurde.

blaupunkt prb10Denn das Blaupunkt PRB 10 ist nicht nur ein Bluetoothspeaker, sondern gleichzeitig auch Steckdosenradio und entsprechend kompakt in den Ausmaßen. Es besitzt zudem einen integrierten Akku und kann im Notfall auch mal das Handy aufladen. Perfekt also für schwer beladene Eltern mit Kleinkind, die mit der Bahn unterwegs sind.

Das Blaupunkt bekam gleich am ersten Tag seinen Platz zugewiesen in der zentralen Küche unseres Ferienhauses. Um es vorweg zu nehmen: Klanglich hat das kleine Ding von dort aus den gesamten Wohnbereich wunderbar gefüllt. Da waren wir doch positiv überrascht, wie viel besser so ein Zwerg klingt als ein normales tragbares Küchenradio.

Aber: Der Weg dahin war etwas kompliziert. Die Bedienung ist weder besonders intuitiv, noch besonders gut erklärt. Vor allem das Ändern des Modus (Radio, Bluetooth, Off) ist irgendwie irritierend. Der Menü-Button reagiert komischerweise nie wirklich so, wie man es gerade erwartet. Wenn man aber einmal im Bluetooth-Modus ist, funktioniert die Geräte-Kopplung unkompliziert und schnell. Leider hat es sich nicht nur sofort mit meinen OnePlusOne verbunden, sondern auch direkt einen Song auf Spotify gestartet, was ich auch von anderen Geräten kenne (Woran liegt das? Weiß das jemand?). Das führte dann z.B. zu der Situation, dass ich im Obergeschoss den Junior ins Bett brachte, während Andrea im Erdgeschoss das Radio anschalten wollte, dabei aber versehentlich (siehe oben) im Bluetooth-Modus landete und die vorher gehörte Kinderliederliste startete. Sie wunderte sich kurz, dass es im Harz tatsächlich einen Radiosender geben soll, der nach 20:00 Uhr ausgerechnet „Joe aus der Knopffabrik“ spielt.

Fazit:

Das Gerät hat drei sehr starke Argumente für die Verwendung als Reiseradio: Den überraschend guten Klang, die kompakte Größe und die Nutzung als Powerbank. Gut ist außerdem der mitgelieferte Umfang an Adaptern für Reisen ins Ausland. Auch die Bluetooth-Kopplung sei positiv erwähnt. Leider ist die Usability ausbaufähig. Sowohl die Menüführung als auch ein fehlendes Display (z.B. für die UKW-Frequenz beim Radio) stören ein wenig den Spaß.

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