SPOT Festival 2016 – Freitag

· 24.04.2016 · Keine Kommentare
29. April 2016
Location siehe Text, auswärts

Tickets ca. 34/67€ (Tag/Wochende)

Der Spotfreitag droht pickepackevoll zu werden. Müsste ich mich auf meine Top-5 festlegen, würde ich vielleicht anfangen, Kill J, Kentaur, Alex Vargas und M.I.L.K. aufzuzählen, um festzustellen, dass in dieser Liste mindestens zwei bis sechs Konzerte fehlen, die ich unbedingt auch sehen will.

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17:10 Magnolia Shoals
Mit seiner tiefen Stimme hatte mich Magnolia Shoals Sänger Nicolai Noa sofort. Mal sehen, ob der melancholische Sound des Quartetts mithalten kann oder eher langweilen wird.

18:00 M.I.L.K.
Auf M.I.L.K. habe ich mich beim allerersten Reinhören sofort als einen meiner absoluten Favoriten eingeschossen. Fluffig weicher, etwas schräger Retropop in Kollektivformation. Ich bin gespannt, was das live kann.

18:30 Ticktock
Ein Klick, ein Sound, ein Aufhören. Glass Animals in dänisch-kühl? Ticktock (was für ein toller Name!) ist das Soloprojekt von Sebastian Zieler und der ist nur zur einen Hälfte Däne, zur anderen Brite.

19:15 Saint Cava
Auf dem Weg zur wohl schwierigsten Entscheidung des Abends noch ein paar dicke, satte Beats haschen? Wäre mit dem Sängerin/Produzenten-Duo Saint Cava möglich, die elektronischen R&B versprechen.

19:30 Alex Vargas vs. Liss
Ach, menno. In Alex Vargas habe ich mich auf dem Reeperbahn Festival verliebt, wo ich allerdings nur die letzten beiden Songs seiner Show erwischt habe. Diese Stimme!

Der funkybunte Pop von Liss klingt ja mal total nach dem nächsten heißen Scheiß und erinnert mich irgendwie an die isländischen Kollegen Retro Stefson.

Und nun?

20:00 Lew
Stimme und Gesang von Sara Lewis erinnern ab dem ersten Ton mächtig an Beth Gibbons, zusammen mit dem rockig-düsteren Sound könnte das ganz hübsch werden.

21:15 Kentaur
Im letzten Jahr spielten Kentaur auf dem Spot Festival eine der am heißesten gelobten Shows. Ich hab’s wegen eines Lochs im Magen verpasst. Deswegen steht das dänische Neo-Soul Trio in diesem Jahr auf meiner Must-see Liste, mit einem dicken Ausrufezeichen versehen, ganz weit oben.

22:15 View
Ich muss zugeben, ich wollte den Finnen View schon allein wegen seines Künstlerbilds im Line-up unbedingt gut finden. Zum Glück floss einen Klick dahinter, ein angenehm düsterer Hip Hop mit einschmeichelnder Rap-Stimme aus den Boxen.

23:15 Kill J
Auf den flirrenden Elfengesang und die hippen Beats des Duos Kill J freue ich mich in diesem Jahr ganz besonders. Im letzten Jahr musste ich ihre Show wegen zeitlicher Überschneidungen leider aussetzen.

00:00 Liima
Puh, Liima. Das Efterklang-Nachfolgeprojekt überrascht nicht gerade mit radikal neuem Sound. Gewohnt hübsch hört sich das dennoch an, was die drei Ex-Efterklangs Casper Clausen, Mads Brauer und Rasmus Stolberg gemeinsam mit dem finnischen Perkussionisten Tatu Rönkkö unter dem neuen Namen Liima veröffentlichen.

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