Soundcheck: The Building

· 08.12.2013 · Keine Kommentare

The Building (Foto: Uwe Boehm)Mit einem ausgefallenen Konzept macht die Hamburger Band The Building auf sich aufmerksam. Im November dieses Jahres veröffentlichten sie ihr Debütalbum Building in zwei eigenständigen Versionen mit jeweils unterschiedlichem musikalischen Ansatz bei zwei verschiedenen Labels. Part 1 of 2 wurde auf dem Hamburger Label Clouds Hill (Turbostaat, Allie) veröffentlicht. Mit Verweisen auf Post Rock, Psychedelic und Shoegaze, setzen The Building auf diesem Album den Drehpunkt auf das Thema Rockmusik.

Building – Part 1 of 2

Der zweite Teil des Debüts enthält die gleichen acht Stücke wie Teil Eins in unterschiedlicher Reihenfolge und verfolgt einen deutlich elektronischeren Ansatz. Building Part 2 of 2 erschien auf dem ebenfalls in Hamburg ansässigen Label Questions and Answers (Giana Factory, Complicated Universal Cum).

Building – Part 2 of 2

Welches musikalische Unterfangen dem Trio um Sven Elsner (Drums), Daniel Chun (Songwriting, Gesang und Gitarre) und Tina Kämpe (Keyboard, Gesang) besser steht, darf jeder für sich entscheiden. Das verspielte Konzept animiert zum Ausprobieren, Überprüfen und zum immer wieder Nachhören. Ecken und Kanten finden sich auf beiden Veröffentlichungen; Diese kann man als holprig und noch nicht vollkommen ausgereift begreifen, oder mit einem Augenzwinkern auch als ziemlich charmant durchgehen lassen. Hinter dem düsteren Sound von The Building und den mit reichlich Pathos vorgetragenen Lyrics lässt sich, wenn man das will, eine gute Portion Humor entdecken.

Also los, »Bier her! Bier her! Oder THE BUILDING fällt um!« – so die Selbstbeschreibung der Band auf ihrer Facebookseite – in der kommenden Woche könnt ihr euch in Chemnitz, Berlin und Offenbach von den Live-Qualitäten von The Building überzeugen:

11.12. – Chemnitz – Lesecafé Odradek
12.12. – Berlin – Urban Spree (mit Léonore Boulanger und Tonia Reeh)
14.12. – Offenbach – Hafen 2 (mit Tonia Reeh)

Weitere Termine folgen im nächsten Jahr.

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