Soundcheck: A Band called Seapony won´t play Grindcore? Right!

· 21.11.2011 · Keine Kommentare

Ich bin ja (zumindest in meinem Bekanntenkreis) einer der ganz wenigen, die „Pure“ für die bessere Primitives-Scheibe halten als die Hit-LP Lovely. Gott, die habe ich mindestens so sehr geliebt, wie lange nicht mehr gehört. Bis ich heute Seapony auf ex.fm entdeckt habe und ich ein wunderschönes Flashback erlebte. Kauf der LP auf dem KuDamm in Berlin an einem verregneten Spätsommertag. Baden im Kanal bei Regen. Mädchen, die alle Lemonheads-Songs auswendig können. Vanille-Shake in der Milchbar vom Hallenbad.

An all das muss ich beim Hören von Seapony aus Seattle denken. 87er Indie Pop mit einer wirklich bezaubernden Jen Weidl am Mikrophon, die den Unterschied macht zu den 520.987 anderen Bands, die mit spröder Folkgitarre, drei Akkorden und smarten Blubber-Bassläufen im Keller Pop produzieren. Ich seh es genau wie Erin: „There’s a sweetness, a wistfulness and ease to the simplicity of the lyrics, I love the lilting intricacies of the guitar picking, and I actually find the steady tones of Jen Weidl’s vocal delivery to be calming.“

Andere behaupten sogar, Seapony sei „one of the best pop bands of 2011.“

Das Debut Album „Go With Me“ (2011) landet jedenfalls noch heute Abend auf meinem iPhone….

http://vimeo.com/25163196

http://www.youtube.com/watch?v=jgFdMEhqcCA
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