How to fall in love again: Odessa

kristin · 02.07.2016 · Keine Kommentare

Das hier ist mir schon so lange nicht mehr passiert, dass ich fast kaum noch Hoffnung hatte. Eines faulen Serienabends, zwischen Abschalten und Wegdösen, hatte mich ein Songschnipsel augenblicklich so dermaßen, dass ich noch vorm Einschlafen wissen musste: Wer, wann und was noch? Zunächst einigermaßen davon überzeugt, Poliça rausgehört zu haben, ergab die Recherche, dass der Song „I will be there“ aus der Feder einer kalifornischen Sängerin und Songschreiberin namens Odessa Jorgensen stammt.

Inspiriert durch einen beinahe tödlichen Fahrradunfall veröffentlicht die Background-Violinistin, die u.a. bereits mit Mumford and Sons auf der Bühne stand, seit 2014 als Odessa ihre eigenen Songs. Anfang 2015 erschien ihr selbstbetiteltes Solo-Album, das neben der Single „I will be there“ noch einige andere hübsche Songs enthält, mir aber über die gesamte Länge dann doch etwas zu folkig klingt. Aber warum hat das blonde Teilzeit-Model nur 5841 Facebook-Fans?

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Sonntagsspaziergang in … Nordwestmecklenburg

kristin · 26.06.2016 · Keine Kommentare

Sonntagsspaziergang Nordwestmecklenburg
Irgendwo zwischen Schönberg und Boltenhagen, Mecklenburg-Vorpommern

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Iceland Airwaves Festival 2016 – Was kostet das?

kristin · 22.06.2016 · 2 Kommentare
2. November 2016 bis 6. November 2016
Location siehe Text, auswärts

Anfang November findet das Iceland Airwaves Festival im isländischen Hauptstädtchen Reykjavík statt. Neben zahlreichen, schon für gut befundenen isländischen Acts wie Agent Fresco, Hermigervill und Emmsjé Gauti, stehen auch Warpaint, Kate Tempest und PJ Harvey auf dem bisher veröffentlichten Programm sowie hoffentlich viele entdeckenswerte Newcomer.

Iceland Airwaves 2016Nachdem ich beim Lieblingsfestival in den letzten beiden Jahren wegen finanzieller und anderer Gründe entschuldigt gefehlt habe, wird dieses Jahr erst recht etwas Besonderes für mich, denn Reykjavík wird mein Zwischenstopp auf dem Weg in eine Work & Travel Auszeit in Kanada.

Für eine Freundin, die noch überlegt ob sie mich zum Iceland Airwaves begleitet, habe ich kürzlich eine kleine Kostenaufstellung für die Reise nach Reykjavík zusammenrecherchiert. Vielleicht interessiert das ja auch andere Unentschlossene. weiterlesen…

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Französisch-Sprachurlaub in Nizza

kristin · 19.06.2016 · Keine Kommentare

Schon lange ärgere ich mich immer wieder mal darüber, dass aus vier Jahren Französisch-Unterricht bei Frau Kluge nichts weiter übrig geblieben ist, als ein paar einzelne Vokabeln und der Satz „Je ne sais pas.“, der sich mir durch exzessives Wiederholen, bevorzugt in mündlichen Leistungskontrollen, eingebrannt hat. Mein Plan, im November zu Work & Travel nach Kanada aufzubrechen und die schöne Möglichkeit, in Hamburg Bildungsurlaub in Anspruch nehmen zu können, haben mich schließlich dazu animiert, mich im südfranzösischen Nizza auf die Suche nach den verschollenen Überbleibseln des verhassten Schulfachs zu machen.

Bildungsurlaub

In 14 unserer 16 Bundesländer (sorry Sachsen & Bayern!) gibt es einen Rechtsanspruch auf ein paar zusätzliche bezahlte Urlaubstage, die zur Weiterbildung genutzt werden dürfen. In aller Regel geht es um fünf zusammenhängende Tage pro Jahr, in manchen Bundesländern dürfen die zu zehn Tagen alle zwei Jahre zusammengelegt werden. Die Voraussetzungen zur Inanspruchnahme, wie etwa Betriebsgröße und Dauer der Betriebszugehörigkeit und auch, welche Kurse zum Bildungsurlaub zugelassen sind, unterscheiden sich auf Bundeslandebene. Eine Liste mit Links zu den einzelnen Rechtsgrundlagen führt Wikipedia. Was viele nicht wissen: Der gewünschte Kurs muss nicht zwingend einen Bezug zum ausgeübten Beruf haben. Ob Yoga oder Sprachkurs, Technikworkshop oder kreatives Handwerk: Es gibt zu (fast) allen Themengebieten zugelassene Kurse, eine Übersicht bietet: bildungsurlaub.de

So eindeutig die Gesetzeslage ist, ein wenig Überwindung kostet es dann doch, den Antrag auf den Sonderurlaub loszutreten. weiterlesen…

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the chances we take – Sophia kehrt zurück

andrea · 24.04.2016 · Keine Kommentare
29. April 2016
21:00 Uhr
Beatpol, Dresden
Verlosung

Sophia aka Robin Proper-Sheppard produziert seit 20 Jahren Schwermut zwischen Indie-Pop und Post-Rock. Sieben lange Jahre nach seinem letzten Album „There Are No Goodbyes“ folgte am 15. April sein mittlerweile 6. Studioalbum mit dem Namen As We Make Our Way (Unknown Harbours), was schon im Titel abermals auf Suchen und Nichtfinden, weitere Abschiede und Neuanfänge hindeutet. Mit Verlust, Trauer und Wut kennt sich der nunmehr Wahl-Belgier aus: Wuchtig, brutal und zerstörerisch so mancher Song; Proper-Sheppard gab immer wieder sensible Konzerte zwischen Anschnauzen von (vermeintlichen) Ruhestörern und den Zuhörer viel zu nah an sich ranlassen.

Es hat sich nicht viel geändert am Output Sophias. Auch „As We Make Our Way“ enthält überwiegend hymnisch-elegische Meldodien mit düsteren, einsamen Texten, die Höhen und Tiefen menschlicher Bindungen in so banale wie treffende Worte packen. Es geht um Menschen, die man in sich bewahrt und/oder für sich behält, obwohl man es miteinander schon lange nicht mehr aushält.

So why don’t you let go? And don’t take this the wrong way. But maybe I should just pack my things and go. It was a beautiful story but I’ve been here before. As the walls begin to roar. (The Drifter)

(Unknown Harbours) ist kein besonders abwechslungsreiches Album, unaufgeregt melancholisch, ein typisches Sophia-Album, das noch immer nicht zum Sommerpicknick im Stadtpark taugt, aber die perfekte Begleitmusik für all diejenigen ist, die Reißaus nehmen, noch unterwegs sind, durch Labyrinthe streifen oder endlich zurückkehren, um in sich selbst zu ankern.

When another chance to change is avoided – Decisions left unmade – We’re the sum of our choices and the chances we take. (It’s easy to be lonely)

Einige Konzerte der Tour sind bereits ausverkauft, so auch das Konzert im Hamburger Nochtspeicher. Nehmt Eure Chance wahr und gewinnt 2×1 Freikarte für das Konzert im Dresdner Beatpol am Freitag, den 29.04.! Alles, was Ihr tun müsst, ist uns eine E-Mail an redaktion[at]mittelstern[.]de mit dem entsprechenden Wunsch im Betreff und Eurem vollständigen bürgerlichen Namen im Text zu schreiben. Die Auslosung erfolgt am Mittwoch, den 27.04. gegen Mittag.

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SPOT Festival 2016 – Samstag

kristin · 24.04.2016 · Keine Kommentare
30. April 2016
Location siehe Text, auswärts

Tickets ca. 34/67€ (Tag/Wochende)

Der Samstag auf dem SPOT Festival verspricht ein bisschen mehr Luft zum Schwatzen, Biere trinken oder sich einfach mal planlos treiben lassen. Mit Exec, Xolo Island, Smerz und ein paar anderen mehr freue ich mich aber auch am zweiten (bzw. dritten) Festivaltag auf ein paar Highlights.

< < Donnerstag  |  < < Freitag  |  Samstag

17:00 Shy Shy Shy
Mann/Frau-Duettgesänge können sehr gut funktionieren, allermeistens skippe ich sie aber lieber. Auch der Name des Duos Shy Shy Shy lässt mich verhuscht-klebriges Liebesgesäusel befürchten und der Titel der Debüt-EP, Love Songs, bringt mich von meinen Befürchtungen nicht unbedingt ab. Das fröhliche Do Not Ask mag ich dann aber doch und es macht mir Lust darauf, mich von diesem Duo in den Spotsamstag schunkeln zu lassen.

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18:30 Pale Honey
Minimalistischen Gesang/Schlagzeug/Gitarren-Rock zum Wachwerden spielt das schwedische Damenduo Pale Honey.
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SPOT Festival 2016 – Freitag

kristin · 24.04.2016 · Keine Kommentare
29. April 2016
Location siehe Text, auswärts

Tickets ca. 34/67€ (Tag/Wochende)

Der Spotfreitag droht pickepackevoll zu werden. Müsste ich mich auf meine Top-5 festlegen, würde ich vielleicht anfangen, Kill J, Kentaur, Alex Vargas und M.I.L.K. aufzuzählen, um festzustellen, dass in dieser Liste mindestens zwei bis sechs Konzerte fehlen, die ich unbedingt auch sehen will.

< < Donnerstag  |  Freitag  |  >> Samstag

17:10 Magnolia Shoals
Mit seiner tiefen Stimme hatte mich Magnolia Shoals Sänger Nicolai Noa sofort. Mal sehen, ob der melancholische Sound des Quartetts mithalten kann oder eher langweilen wird.

18:00 M.I.L.K.
Auf M.I.L.K. habe ich mich beim allerersten Reinhören sofort als einen meiner absoluten Favoriten eingeschossen. Fluffig weicher, etwas schräger Retropop in Kollektivformation. Ich bin gespannt, was das live kann.
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Kristins Timetable für das Spot Festival 2016

kristin · 24.04.2016 · Keine Kommentare
28. April 2016
Location siehe Text, auswärts

Tickets ca. 34/67€ (Tag/Wochende)

Am Donnerstag ist es einmal mehr so weit: 2 Reisebusse verlassen Berlin bzw. Hamburg, um allerlei Vertreter der deutschen und internationalen Musikindustrie/-medien/-blogs zum Klasse(nfahrt)ziel SPOT Festival 2016 ins schöne dänische Städtchen Aarhus zu bringen.

Da ich mir einigermaßen sicher bin, diesen Termin im nächsten Jahr auszusetzen, freue ich mich diesmal ganz besonders auf das große Hallo, das Geschmacksimpeln und den Trubel um die junge skandinavische Musikszene.
Meine guten Vorsätze für’s #SPOT16: Aufmerksam hinhören, mich einlassen und mich von dramatischen Stimmen, frischen Sounds oder umwerfender Bühnenpräsenz mitreißen lassen. Noch immer bin ich auf der Suche nach diesem Zauber an der Musik, der mir irgendwo zwischen seriösem Erwachsenenjob, einer nicht mehr handelbaren Flut an Promomails und zu vielen halbherzig nebenbei konsumierten Konzerten abhanden gekommen sein muss.

Unter diesen Vorzeichen habe ich mich durch das gesamte Line-up gehört, habe hinter fehlerhaften Soundcloud-Links und in Deutschland nicht abspielbaren Videos nach Audioschnipseln gefahndet und mich über fehlende Künstlerinfos sowie ein nicht auffindbares Festival-Pressekit gewundert.
Mein Vorsatz, mich einzulassen, konnte leider in Einzelfällen aus den nachfolgenden Gründen nur eingeschränkt eingehalten werden: Folkloristische Klänge mit dänischsprachigen Lyrics törnen mich total ab (während ich die Sprache gerappt immer wieder witzig finde). Metalgeballer und Gothic-Sound kriegen mich überhaupt nicht (mehr), Frauenstimmen sind per se ein eher schwieriges Thema und mit Punk und Rockröhren tu ich mich schwer.

Aus allem was übrig blieb, habe ich mir meinen Fahrplan durchs SPOT Festival 2016 zusammengestellt:

Donnerstag  |  >> Freitag  |  >> Samstag

20:00 Clarissa Connelly
Gehört nicht unbedingt zu meinen Favoriten, aber mit ihrer weichen, tiefen Stimme und dem flächigen, verträumten Electrosound könnte Clarissa Connelly eine ganz entspannte Einstimmung ins Festival werden.

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Wussy – Dropping Houses

sebastian · 06.03.2016 · Keine Kommentare

Selten ist ein Song beim ersten Hören so eindringlich wie Droping Houses des Ohio-Quintetts Wussy. „Midwestern Drone“ passt als Genre ausgezeichnet. Irgendwo zwischen Yo La Tengo, Sonic Youth, Breeders und Pschopo der 70er.
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Whitney – No Woman

sebastian · 01.03.2016 · Keine Kommentare

What a wonderful song! My 16-year-old son was playing this in the kitchen and I (who am 60) walked in to listen as this is just incredible. Great video too.“ (Claudia, 60 years old on Youtube)

You´re so right! Thanks for the linernotes to this article :-)

https://www.facebook.com/whitneychicago
https://www.instagram.com/whitneyband/
Interview on Rarecandy

SOUNDCLOUD

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