the chances we take – Sophia kehrt zurück

andrea · 24.04.2016 · Keine Kommentare
29. April 2016
21:00 Uhr
Beatpol, Dresden
Verlosung

Sophia aka Robin Proper-Sheppard produziert seit 20 Jahren Schwermut zwischen Indie-Pop und Post-Rock. Sieben lange Jahre nach seinem letzten Album “There Are No Goodbyes” folgte am 15. April sein mittlerweile 6. Studioalbum mit dem Namen As We Make Our Way (Unknown Harbours), was schon im Titel abermals auf Suchen und Nichtfinden, weitere Abschiede und Neuanfänge hindeutet. Mit Verlust, Trauer und Wut kennt sich der nunmehr Wahl-Belgier aus: Wuchtig, brutal und zerstörerisch so mancher Song; Proper-Sheppard gab immer wieder sensible Konzerte zwischen Anschnauzen von (vermeintlichen) Ruhestörern und den Zuhörer viel zu nah an sich ranlassen.

Es hat sich nicht viel geändert am Output Sophias. Auch “As We Make Our Way” enthält überwiegend hymnisch-elegische Meldodien mit düsteren, einsamen Texten, die Höhen und Tiefen menschlicher Bindungen in so banale wie treffende Worte packen. Es geht um Menschen, die man in sich bewahrt und/oder für sich behält, obwohl man es miteinander schon lange nicht mehr aushält.

So why don’t you let go? And don’t take this the wrong way. But maybe I should just pack my things and go. It was a beautiful story but I’ve been here before. As the walls begin to roar. (The Drifter)

(Unknown Harbours) ist kein besonders abwechslungsreiches Album, unaufgeregt melancholisch, ein typisches Sophia-Album, das noch immer nicht zum Sommerpicknick im Stadtpark taugt, aber die perfekte Begleitmusik für all diejenigen ist, die Reißaus nehmen, noch unterwegs sind, durch Labyrinthe streifen oder endlich zurückkehren, um in sich selbst zu ankern.

When another chance to change is avoided – Decisions left unmade – We’re the sum of our choices and the chances we take. (It’s easy to be lonely)

Einige Konzerte der Tour sind bereits ausverkauft, so auch das Konzert im Hamburger Nochtspeicher. Nehmt Eure Chance wahr und gewinnt 2×1 Freikarte für das Konzert im Dresdner Beatpol am Freitag, den 29.04.! Alles, was Ihr tun müsst, ist uns eine E-Mail an redaktion[at]mittelstern[.]de mit dem entsprechenden Wunsch im Betreff und Eurem vollständigen bürgerlichen Namen im Text zu schreiben. Die Auslosung erfolgt am Mittwoch, den 27.04. gegen Mittag.

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SPOT Festival 2016 – Samstag

kristin · 24.04.2016 · Keine Kommentare
30. April 2016
Location siehe Text, auswärts

Tickets ca. 34/67€ (Tag/Wochende)

Der Samstag auf dem SPOT Festival verspricht ein bisschen mehr Luft zum Schwatzen, Biere trinken oder sich einfach mal planlos treiben lassen. Mit Exec, Xolo Island, Smerz und ein paar anderen mehr freue ich mich aber auch am zweiten (bzw. dritten) Festivaltag auf ein paar Highlights.

< < Donnerstag  |  < < Freitag  |  Samstag

17:00 Shy Shy Shy
Mann/Frau-Duettgesänge können sehr gut funktionieren, allermeistens skippe ich sie aber lieber. Auch der Name des Duos Shy Shy Shy lässt mich verhuscht-klebriges Liebesgesäusel befürchten und der Titel der Debüt-EP, Love Songs, bringt mich von meinen Befürchtungen nicht unbedingt ab. Das fröhliche Do Not Ask mag ich dann aber doch und es macht mir Lust darauf, mich von diesem Duo in den Spotsamstag schunkeln zu lassen.

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18:30 Pale Honey
Minimalistischen Gesang/Schlagzeug/Gitarren-Rock zum Wachwerden spielt das schwedische Damenduo Pale Honey.
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SPOT Festival 2016 – Freitag

kristin · 24.04.2016 · Keine Kommentare
29. April 2016
Location siehe Text, auswärts

Tickets ca. 34/67€ (Tag/Wochende)

Der Spotfreitag droht pickepackevoll zu werden. Müsste ich mich auf meine Top-5 festlegen, würde ich vielleicht anfangen, Kill J, Kentaur, Alex Vargas und M.I.L.K. aufzuzählen, um festzustellen, dass in dieser Liste mindestens zwei bis sechs Konzerte fehlen, die ich unbedingt auch sehen will.

< < Donnerstag  |  Freitag  |  >> Samstag

17:10 Magnolia Shoals
Mit seiner tiefen Stimme hatte mich Magnolia Shoals Sänger Nicolai Noa sofort. Mal sehen, ob der melancholische Sound des Quartetts mithalten kann oder eher langweilen wird.

18:00 M.I.L.K.
Auf M.I.L.K. habe ich mich beim allerersten Reinhören sofort als einen meiner absoluten Favoriten eingeschossen. Fluffig weicher, etwas schräger Retropop in Kollektivformation. Ich bin gespannt, was das live kann.
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Kristins Timetable für das Spot Festival 2016

kristin · 24.04.2016 · Keine Kommentare
28. April 2016
Location siehe Text, auswärts

Tickets ca. 34/67€ (Tag/Wochende)

Am Donnerstag ist es einmal mehr so weit: 2 Reisebusse verlassen Berlin bzw. Hamburg, um allerlei Vertreter der deutschen und internationalen Musikindustrie/-medien/-blogs zum Klasse(nfahrt)ziel SPOT Festival 2016 ins schöne dänische Städtchen Aarhus zu bringen.

Da ich mir einigermaßen sicher bin, diesen Termin im nächsten Jahr auszusetzen, freue ich mich diesmal ganz besonders auf das große Hallo, das Geschmacksimpeln und den Trubel um die junge skandinavische Musikszene.
Meine guten Vorsätze für’s #SPOT16: Aufmerksam hinhören, mich einlassen und mich von dramatischen Stimmen, frischen Sounds oder umwerfender Bühnenpräsenz mitreißen lassen. Noch immer bin ich auf der Suche nach diesem Zauber an der Musik, der mir irgendwo zwischen seriösem Erwachsenenjob, einer nicht mehr handelbaren Flut an Promomails und zu vielen halbherzig nebenbei konsumierten Konzerten abhanden gekommen sein muss.

Unter diesen Vorzeichen habe ich mich durch das gesamte Line-up gehört, habe hinter fehlerhaften Soundcloud-Links und in Deutschland nicht abspielbaren Videos nach Audioschnipseln gefahndet und mich über fehlende Künstlerinfos sowie ein nicht auffindbares Festival-Pressekit gewundert.
Mein Vorsatz, mich einzulassen, konnte leider in Einzelfällen aus den nachfolgenden Gründen nur eingeschränkt eingehalten werden: Folkloristische Klänge mit dänischsprachigen Lyrics törnen mich total ab (während ich die Sprache gerappt immer wieder witzig finde). Metalgeballer und Gothic-Sound kriegen mich überhaupt nicht (mehr), Frauenstimmen sind per se ein eher schwieriges Thema und mit Punk und Rockröhren tu ich mich schwer.

Aus allem was übrig blieb, habe ich mir meinen Fahrplan durchs SPOT Festival 2016 zusammengestellt:

Donnerstag  |  >> Freitag  |  >> Samstag

20:00 Clarissa Connelly
Gehört nicht unbedingt zu meinen Favoriten, aber mit ihrer weichen, tiefen Stimme und dem flächigen, verträumten Electrosound könnte Clarissa Connelly eine ganz entspannte Einstimmung ins Festival werden.

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Wussy – Dropping Houses

sebastian · 06.03.2016 · Keine Kommentare

Selten ist ein Song beim ersten Hören so eindringlich wie Droping Houses des Ohio-Quintetts Wussy. “Midwestern Drone” passt als Genre ausgezeichnet. Irgendwo zwischen Yo La Tengo, Sonic Youth, Breeders und Pschopo der 70er.
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Whitney – No Woman

sebastian · 01.03.2016 · Keine Kommentare

What a wonderful song! My 16-year-old son was playing this in the kitchen and I (who am 60) walked in to listen as this is just incredible. Great video too.” (Claudia, 60 years old on Youtube)

You´re so right! Thanks for the linernotes to this article :-)

https://www.facebook.com/whitneychicago
https://www.instagram.com/whitneyband/
Interview on Rarecandy

SOUNDCLOUD

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Alles ist Fußball

sebastian · 22.02.2016 · Keine Kommentare

Tischtennis
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OK GO übertreffen sich mal wieder selbst. Problem- und schwerelos

sebastian · 18.02.2016 · Keine Kommentare

Die Helden des Musikvideos übertrumpfen sich mal wieder selbst.

Achtung. Das neue Video ist in good old Germany nicht verfügbar. Möglich ist es zum Beispiel für Benutzer des Datenschutz-Tools ZenMate.
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Come (on), hol die bunten Kleider raus. Es wird Frühling!

sebastian · 09.02.2016 · Keine Kommentare

Da ist mir aber letztes Jahr ein ganz famoses Stück Sommermusik entgangen. Wer das Blog länger liest, weiß, dass das hier ganz genau in meinen Autokassettenplayer passt. Fenster auf, lass uns cruisen. Irgendwo wird es heute einen Platz an der Sonne geben.

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Lost Between Borders: Künstler zeigen im Hole Of Fame Schicksale der Flucht

sebastian · 28.01.2016 · Keine Kommentare

Auch wenn ich garantiert niemals nie in die Lügenpresse-Rufe der verbitterten Pegidafront einstimmen werde: Das Gefühl, gut informiert zu sein, hab auch ich nur noch selten. Der Kampf um Leser ist für die Medien dermaßen zum Überlebenskampf geworden, dass sich die Hysterie um Gerüchte, Vorverurteilungen und Pauschalisierungen in jede Reportage schleichen will. Umso wichtiger, dass sich Künstler ohne kommerzielles Interesse den Schicksalen von Flüchtlingen widmen. Das Hole of Fame zeigt zusammen mit Amnesty International Dresden in den kommenden Wochen zwei künstlerische Projekte, die sehr persönliche Geschichten hinter den Nachrichten der letzten Monate erzählen.
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