Believe The Hype! Bottled In England

kristin · 18.05.2012 · Keine Kommentare
16. Juni 2012
22:00 Uhr
Location siehe Text
Talschock Open Air, Chemnitz
29. Juni 2012
22:00 Uhr
Location siehe Text
Fusion, Lärz

»Aaaaaaaaaah!« Brüllen Daniel Vognstrup und August Dyrborg, krachen los und haben dich im selben Augenblick da, wo du sein willst. Es ist dunkel und groß, es riecht nach Bewegung, nach Kontrollverlust und Schweiß. Ganz klar: Ohne Glücksgefühle gehst du hier nicht wieder raus.

»Handgemachter Drum’n'Bass, der technische Raffinesse mit der Attitüde von Punk vereint« kündigt das SPOT Programmheft Bottled In England an und behauptet weiter, dass es nur zwei braucht für eine Party.

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Auf der Bühne blieben August am Schlagzeug und Daniel an Bassgitarre, Electronics und Vocals aber nicht unter sich. Sie verzichteten darauf, nur Samples von Streichern einzuspielen und ließen sich außer von Tobias Kvæde an der E-Violine bei einigen Stücken von Øresunds Kvartetten, einem klassischen Streichquartett, begleiten. Sängerin Katrine Brocks vereinnahmte nicht nur durch ihre starke Stimme und charismatische Ausstrahlung – nach ihren Gesangparts schob sie sich, mit ein paar Bierdosen in der Hand, durchs Publikum und tanzte vor der Bühne im Kreis ihrer Freunde weiter. Der Auftritt der Sängerin Maria Mortensen von Scarlet Chives, fügte der gewaltigen Musik eine weitere Klangfarbe hinzu, bevor Rapper Manky die brodelnde Stimmung in wieder eine andere Richtung schickte. Extra extra extra extra! weiterlesen…

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SPOT Festival: Chorus Grant im Interview

kristin · 18.05.2012 · Keine Kommentare

Chorus Grant ist das Solo-Projekt des River Phoenix Leadsängers Kristian Finne Kristensen.»From computer-grunge pop, to 50′s do-do run run and Dylan’esqe folk« sind es vor allem die eingängigen Melodien, die seine Songs zu dauerhaften Wegbegleitern machen. Sei es, weil man sie tatsächlich immer wieder hört oder weil sie einem nicht mehr aus dem Kopf gehen.

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Das Debütalbum And The Villa Nova erschien gerade auf dem dänischen Label Speed Of Sound und ist in Deutschland als Download z.B. über den iTunes Store erhältlich. Um mehr über Chorus Grant zu erfahren, traf ich mich beim SPOT Festival mit Kristian, der so viel zu erzählen hatte, dass ich vollkommen vergaß, sinnvolle Fragen zu stellen.

Vergessen oder gar nicht erst aufgenommen habe ich dann leider auch alle erwähnenswerten Details zum – sehr späten – Auftritt von Chorus Grant. Nach zwei vollgepackten Festivaltagen waren alle Kapazitäten erschöpft und bei jedem Versuch, mich an diese Show zu erinnern, leuchtet außer einer positiven Grundstimmung nur noch ein grünes Licht auf.

Musik an

 
Interview los

Ich habe nicht viel über dich rausgefunden, aber deine Songs auf Soundcloud gehört … und bin an den Melodien hängen geblieben …
Das ist ein gutes Zeichen. weiterlesen…

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Grandmaster Flash in Dresden

konzertagenda · 17.05.2012 · Keine Kommentare
18. Mai 2012
22:00 Uhr
Location siehe Text

Die US DJ-Legende zum ersten Mal live in Dresden! Wie soll man diese DJ-Ikone beschreiben ohne zu übertreiben? Schwierig! Er hat 1976 das, was wir heute gemeinhin unter DJ-ing verstehen überhaupt erst erfunden und gilt als einer der drei Pioniere, die damals eine völlig neuartige Musik namens HipHop erschufen. Er kreierte zusammen mit den Furiuos Five die Multi-Platin Hymne „The Message“, die nebenbei der erste Tune in den amerikanischen Charts war, der das Leben in den schwarzen Ghettos kritisch thematisierte. Grandmaster Flash ist mittlerweile 54 Jahre und immer noch weltweit gebucht, weil er nie stehen geblieben ist sondern stets seine Old School Attitüde mit neuen Einflüssen verbunden hat. Am 18. Mai kommt er nun erstmalig live nach Dresden und wird in der Showboxx seine unvergleichliche Show präsentieren. Unterstützung erhält er dabei von einem der aktuell besten HipHop-DJs Europas – Eskei83 und dem Dresdner R&B und HipHop Veteran Masta D.! Präsentiert von krasscore.

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Saloppe Soundlounge: Heart Island

konzertagenda · 17.05.2012 · Keine Kommentare
18. Mai 2012
21:00 Uhr
Saloppe
5€

Unter dem Namen Heart Island spielt Christian Grochau (Polarkreis 18) ein elektronisch-grooviges Liveset. Trackweise unterstützt von der Sängerin Marie Kanske (Sea of Love) erzeugt er dabei visuell vielseitige Klangwelten. Nach dem Konzert Party mit DJ Cptn. Roller Coaster

Die Saloppe Soundlounge ist neue Konzertreihe, die ein- bis zweimal monatlich stattfindet. Dabei wird die grüne Partyoase zu einem Ort des gemütlichen Lauschens im intimen Rahmen. Vorrangig präsentiert werden Singer/Songwriter und Projekte aus den Bereichen Indiepop und Elektronika. Alle Konzerte sind überdacht und finden wetterunabhängig statt.

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Andre Williams & The Goldstars

konzertagenda · 16.05.2012 · Keine Kommentare
20. Mai 2012
21:00 Uhr
Beatpol
VVK ab 15,50 €
Verlosung

»Mister Rythm«

»The Black Godfather«

»The Father of Rap«

»Mister Bad Motherfucker«

»Mister Wild Motherfucker«

»Ex-Drogenbaron von Ike Turners Gnaden«

… eine Aufzählung aller Synonyme, welche von jeher das tatsächliche (und recht wundersame) Leben des 1936 in Bessemer/Alabama geborenen Zeffrey “Andre” Williams zu umschreiben versuchen, fände mit Sicherheit kein allzu schnelles Ende.

Seit über 50 Jahren im Geschäft, eine lebende Legende. Songwriter und/oder Produzent u.a. für Mary Wells, die Contours, Marvin Gaye, Parliament, George Clinton, Edwin Starr, B.B. King, Tina Turner und sogar Stevie Wonder. Kollaborationen und Aufnahmen mit den Demolition Doll Rods, Jon Spencers Blues Explosion, den Red Hot Chilli Peppers, sowie mit Mitgliedern von The Gories und der White Stripes. Darüber hinaus für zwei der größten Hits des 60′s Soul verantwortlich – “Shake A Tailfeather” von den Five Dutones und Mack Rices Original von “Mustang Sally”.

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CSC, DSC: Das Fußball ABC der Gefallenen

sebastian · 16.05.2012 · Keine Kommentare

Beim Stöbern in einem alten Kicker Sonderheft von 1985 bin ich bei den Tabellen der Amateur-Oberligen hängengeblieben. Was für klanghafte Namen, was für Erinnerungen und … was für Überraschungen. Neverever hätte ich die Millionenfrage: “Welcher Kassler Fußballclub stand im Jahr 1985 vor dem KSV Hessen?” richtig beantwortet. Wahrscheinlich hätte ich Baunatal gesagt und mächtig auf die Plotze gekriegt, weil Baunatal gar nicht Kassel ist.

Den CSC 03 Kassel jedenfalls, den hatte ich nun wirklich nicht auf dem Schirm. Und da ich immerhin zwei (wunderbare) Jahre in Kassel verbracht habe, musste ich doch ein wenig recherchieren. Wozu gibt es Dr. Google? Die glanzvollste Zeit des CSC 03 waren die 1930er und 1940er Jahre, als man der Gauliga Hessen als höchster deutschen Spielklasse angehörte. Hier gelang in der Saison 1938/39 die Meisterschaft und die damit verbundene Qualifikation zur Teilnahme an der Endrunde zur Deutschen Meisterschaft, in der man jedoch bereits in der Vorrunde als Tabellenletzter am FC Schalke 04, Vorwärts-Rasensport Gleiwitz und Wormatia Worms scheiterte. In den 1980er Jahren konnte der CSC 03 mit dem Aufstieg und der Vizemeisterschaft in der Oberliga Hessen noch einmal an alte Erfolgszeiten anknüpfen…”

In der Folgezeit verschwand der Verein aus dem überregionalen Fußball. Mit kurzen Ausflügen nach oben, spielt der Verein seitdem in der Kreisoberliga.

CSC, DSC – Von der höchsten Spielklasse in die Stadtoberliga

Höchste Spielklasse im Krieg, am Profifußball angeklopft in den 80ern, Kreisoberliga.. Das erinnert an viele und auch an den Dresdner SC, dessen Fußballabteilung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts international bekannt war. Die größten Vereinserfolge der DSC-Fußballer waren 1940 und 1941 der Gewinn des Deutschen Pokals (damals Tschammerpokal) und 1943 und 1944 die Deutsche Fußballmeisterschaft. Im Ostragehege (heute Steyer-Stadion) verfolgten bis zu 60 000 Zuschauer die Spiele der damals stärksten sächsischen Mannschaft um den Fußballgott Helmut Schön (Kapitän der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft und von 64-78 Bundestrainer).

Nach der Wende startete der DSC 1990 in der Bezirksliga. Bereits 1991 stieg man in die Landesliga Sachsen auf. Dort wurde man sofort Sachsenmeister und spielte bereits 1992/1993 in der dritthöchsten Spielklasse, der Amateur-Oberliga. Als ich 1993 nach Sachsen kam, spielte ich mit Budissa Bautzen eine Klasse darunter. Der DSC stieg ab, wir aber auch: Es gab also kein Aufeinandertreffen. Mitspieler wollten mich zu einem Wechsel zum DSC überreden, weil es dort angeblich jede Menge Kohle gab. Scheint was dran zu sein: Gereicht hat es jedenfalls für einen sofortigen Aufstieg in die Oberliga, die allerdings mittlerweile dank der eingeführten Regionalliga nur noch vierte Liga war.
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Auf ein Bier mit John Klein: Maik Wieden

John Klein · 16.05.2012 · Keine Kommentare

 

Maik Wieden (von Leo hört Rauschen) und ich trafen uns entspannt zu einem Bier im Bautzner Tor. Es sollte ein Lieblingsort sein und die Wahl traf er selbst. Ich habe das Interview als Free-Style angekündigt.
Maik freute sich und meinte  vorab; Au Fein. Klingt nach Piratenfragen!
Na denn, habe ich mir gedacht, war aber auf einige Antworten nicht gefaßt!
Offen, wach und gut gelaunt, sitzt Maik mir gegenüber und kommentiert durchweg alle Fragen oder Statements, die ich habe.
Seine Erscheinung ist kurz vor schick, aber eine Spur abweichend. Bei manchen Menschen paßt es nicht. Sie sehen schnell zu sauber aus. Maiks gestreiftes Hemd und Jackett; das ist irgendwie englischer Style.
(Schirm und Jackett haben dort einfach eine andere Bedeutung.)

JK:  Ich mag das mit dem Jackett.
MW:  Schön, das es dir gefällt. Ich auch.
JK:  Gleich mal zu Beginn.Was brauchst du so um dich, Maik? Wie arbeitest du?
MW:  Mich überfordern schnell zu viele Möglichkeiten. Vielfalt verwirt mich.
So sieht es auch entsprechend bei mir zuhause aus. Da wo ich arbeite, an meinem Schreibtisch zum Beispiel, in     meinem  Zimmer ist alles ganz leer und klar.
JK: Das steht im Gegensatz zu manchem künstlerischem Chaos. Wie steht es damit?
MW: Der Keller ist voll. Aber ich brauche ganz klare Strukturen Vielleicht mache ich auch deshalb immer erst einmal etwas zu Ende, bevor ich das Neue beginne.
JK: Was denn zum Beispiel?
MW: Ich habe eine Ausbildung gemacht, jenseits der Musik.
JK: Möchtest du die in deinem Lebenslauf als Musiker haben?
MW: Das spielt im Jetzt einfach keine Rolle!

Alles abgeschlossen, und alles ist offen.
Es ist eine Frage der Entscheidungen.   (Pause)   Obwohl ich ein Vielleicht-Mensch bin.
JK: Das widerspricht sich ja nicht. Das bedeutet nur, daß du (oder ihr) nicht einfach drauflos spielt?
MW:  Alles beginnt intuitiv. Nur so enstehen gute Songs.
zuviel Überlegungen zerstören den Impuls.Aber nicht zu willkürlich.
JK: Du meinst unwillkürlich. Im Gegensatz zu bewußt. Warum machst du Musik?
MW: Weil es mir gut tut, die Drinks nix kosten, und die die Arbeit mit den Jungs unglaublich viel Spaß macht.Und auch, weil es etwas ist, was man  nicht allein genießt.
JK:: Du bist am liebsten  in einer Gruppe?
MW: Eben das Gegenteil. Ich bin von je her eher für mich allein. Eine Band ist ein guter Grund, etwas zusammen zu machen, vor allem wenn man sich gut kennt.
JK: Wie lange macht ihr das schon?
MW: Seit 7 Jahren, aber noch nicht mit Leo .Davor hatten wir Funny Farm. Das war Punk! Leo hört Rauschen ist anders.
JK: Worum geht es dir da in einem Konzert?
MW: (ohne zögern!)Zuhören!
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The Great Bertholinis

konzertagenda · 15.05.2012 · Keine Kommentare
19. Mai 2012
22:00 Uhr
Ostpol
VVK: 6 €, AK: 8 €

»The Great Bertholinis – eine ungarische Zirkusfamilie? Puszta-Kuchen! Natürlich ist der charmante Fake-Hintergrund um die acht fränkischen Musiker längst entlarvt. Sinn hatte und hat er jedoch, hilft er schließlich bis heute zuverlässig, die wahnwitzige Inkarnation einer Indie-Osteuropa-Folk-Brass-Band einzuordnen. Trotzdem bleibt es erstaunlich, was da alles herbeigeschleppt wurde, um die Band zu charakterisieren: Bayern und Balkan, Polka und Pop, die ganze Referenz-Bandbreite von Tom Waits und Beirut über Django Reinhardt und Kurt Weill bis hin zu den Beatles – und alle hatten sie irgendwie Recht. Beziehungsweise haben, denn erst mit “Gradual unfolding of a conscious mind – part 3″ füllt die Band das große Klangkostüm wirklich aus, das ihr von Presse und Fans geschneidert wurde.« (Dennis Drögemüller, plattentests.de)

Ein Journalist schrieb einmal: »The Great Bertholinis wollen nicht besonders sein, sie sind es einfach.« Und so spielen sie mit Pauken und Trompeten, mit Banjo und Balalaika Kadenzen des Ostens, hinein gesponnen in polyphones Singspiel, ungefähr so unbritisch britisch, als wäre Manchester eine ungarische Provinz – als Opener der Salzburger Festspiele, im Punk-Schuppen nebenan oder eben im Ostpol Dresden.

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SPOT Festival: Schultz And Forever

kristin · 14.05.2012 · Keine Kommentare

Zwischen all den pulsierenden Elektropop-Acts des SPOT Festivals habe ich die zurückhaltenden, zarten Töne von Schultz And Forever bei meiner Vorbereitung vollkommen überhört. Wie gut, dass Andrea die Festivalvorwoche mit Falling ausklingen ließ und mir damit einen Anlass gab, die Show des 17jährigen Dänen doch auf meinen Timetable zu setzen. Und das gleich zwei Mal. Aus Gründen.

Auf dem SPOT Festival ließ Jonathan Schultz die Songs seines Solo-Projekts von ganz wunderbaren Musikern an Schlagzeug, E-Gitarre, Bass und Violine begleiten. Sein Auftritt am Abend des ersten Festivaltags bewegte ganz ohne große Hits und wilde Beats auf stille, aber um so eindringlichere Art.

»Her name was Marsha and she died when she was ten.
Raped by her father until the very end.«

In seinem Zimmer schreibt der – man kann es gar nicht oft genug betonen – gerade mal 17jährige Jonathan Schultz seine Songs. Allein. Die Band ist mehr so eine Idee, er betrachtet Schultz And Forever als Solo-Projekt. Die abgelegene, ländliche Umgebung, in der er mit seinen Eltern wohnt, findet er inspirierend, erzählte er am Tag nach seinem Auftritt in einem Interview, zu dem ich Carsten vom uMag begleiten durfte.***

Dem Gespräch ging ein weiterer Auftritt von Schultz And Forever voraus – auf einem Hinterhof abseits des offiziellen Festival-Geschehens kämpften Jonathan und seine Band gegen Soundprobleme und Windböen. Die sonnige Vormittagsstimmung raubte den zerbrechlichen Songs ihre verstörende Atmosphäre. Schultz And Forever ist eben kein Frühschoppen-Act und vielleicht fehlt es Jonathan Schultz auch noch ein wenig an Erfahrung, um seine Songs live in ihrer ganzen Größe auszufüllen. Die wird er sich erspielen. Nicht nur ich bin überzeugt davon, dass wir von Schultz And Forever noch hören werden. Für’s Erste die Debüt-EP Odd Stories, die es in dieser Woche zum kostenlosen Download gibt.

 
***
Ein Link zum Interview wird sehr bald nachgereicht, in der Zwischenzeit lest Carstens Blog Post Artcore!

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WochenAusklang: Dale Earnhardt Jr. Jr.

andrea · 13.05.2012 · Keine Kommentare

We almost lost Detroit – es wäre schade drum.

Viele faszinierende Bilder gibt es in Büchern (unbedingt mal angucken, irre!), die mir (noch) zu teuer sind, das Heidelberg Project hab ich selbst schon begutachten dürfen (ein bisschen unheimlich) und die Atmosphäre in der Stadt ist schwer zu beschreiben: menschenleere Strassen, dampfende Gullis, ein bestens besuchtes Baseball-Stadion, eine wenig genutzte Ringbahn (Detroit People Mover – perfekt für Sightseeing), Familien im Restaurant, Arbeitslose auf den Stufen ihrer Häuser. Lustigerweise ist die Dresdner Neustadt an einem Sonntagmorgen 8 Uhr ähnlich still und scheinbar verlassen – zwar anders, aber ähnlich post-apokalyptisch :)

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