Kele Okereke – Streets Been Talkin‘

sebastian · 09.10.2017 · Keine Kommentare

Ich war ja nie der große Bloc Party Fan und da ist die Solokarriere von Kele Okereke (erst nur als Kele, jetzt mit vollem Namen) auch voll an mit vorbeigegangen. Aber hej: Am Ende finden wir doch alle irgendwann zu den Platten von Nick Drake. Jedenfalls alle guten Menschen! Offenbar ist Kele ein guter Mensch. Und ein guter Geschichtenerzähler. Und ein wirklich guter Sänger. Muss man dann ja auch mal anerkennen. Das Album „Fatherland“ ist eine echte Herbstplatte!

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A Projection – Darkwave / Post Punk aus Schweden – Soundcheck und Konzerttipp

andrea · 04.09.2017 · Keine Kommentare
8. September 2017
20:30 Uhr bis 23:30 Uhr
scheune, Dresden
VVK: 10 Euro, AK: 13 Euro

Bei Facebook wollte ich all die Ohrwurm-Songs nicht posten, deshalb hier ein Video-Beitrag zum A Projection Konzert am Freitag, den 8.9., in der Dresdner scheune. Ich freue mich, dass Booker Frank eine neue Band mit alter Musik entdeckt hat, die mich im Büro mal wieder zum Zappeln und Aufspringen zwang und die Lyrics mitbrummeln lässt.

Ihr zweites, gerade erst frisch erschienenes Album „Framework“ spinnt ein verwirrendes Netz aus Achtzigerjahre-Post-Punk, energiegeladenem Indie-Rock und alternativer elektronischer Musik. Die Band legt damit ein Album vor, das die Essenz der Rastlosigkeit und Isolation in der Großstadt musikalisch einfängt. Die grundehrlichen und von tiefer Selbsterkenntnis geprägten Texte des Sängers Isak Eriksson werden von effektvollen Gitarrenklängen, Schlagzeuggewitter und monumentalen Synthesizern umrahmt.

Kühl, melancholisch, monoton, düster und sphärisch. File next to Joy Division, New Order, The Cure, Depeche Mode, Editors.

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The Black Angels – Death Song

sebastian · 26.07.2017 · Keine Kommentare

„Death Song“ dürfte eins der spannendsten Alben bisher in 2017 sein und ist nicht von ungefähr auch Teil des Soundtracks der momentan spannendsten Netflix-Serie (Ozark rules). Psycho-Stoner-Indie-Rock, der so eigentlich nur aus Norwegen oder Texas stammen kann. In diesem Fall letzteres.


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Hayden James – Just A Lover

kristin · 15.07.2017 · Keine Kommentare

Seit ich Just A Lover zum ersten Mal in Lydmors Neon Drive-Playlist gehört habe, ist mir der Sound von Hayden James zum täglichen Begleiter geworden, erst in und nun durch den Sommer in Vancouver; Die (viel zu wenigen!) Songs des australischen Produzenten fangen exakt mein aktuelles Lebensgefühl ein, das mich die meisten Gegebenheiten so bewusst als temporär wahrnehmen lässt, dass die hinter den endlos hohen Glasfassaden aufgeheizten Sonnentage, Freundschaften, abgekühlte Abende am Strand, Wohnsituationen und sogar der tägliche Arbeitsweg noch ein wenig intensiver leuchten.

»In my heart, in my heart
You were temporary
You were just another
You were just a lover
I can’t bare for you to leave«

Schade, dass seine Buddies Odesza den Australier (bisher?) nicht als Support für ihre Oktober-Show in Vancouver angekündigt haben. Ein bisschen mehr Seele(nsound) würde dieser Stadt hin und wieder ganz gut stehen.

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Jaymes Young – Feel Something

kristin · 14.07.2017 · Keine Kommentare

Wenn er nicht gerade die Clubs auf seiner Nordamerika-/Kanadatour ausverkauft, verbringt der in Seattle geborene Jaymes McFarland laut Presseinfo unzählige Stunden in seinem Schlafzimmer; mit Gedanken über die Liebe, dem Verfassen von Texten und sorgfältiger Soundtüftelei zwischen Pop, Electronica und R&B.
Von mir aus darf er dort bleiben, in seinem Schlafzimmer – um das Klischee des zurückgezogenen (vollbärtigen, na klar!) Songschreibers, Sängers und Poeten Jaymes Young zu bemühen, vor allem aber um weiterhin solche Lieblingslieder zu veröffentlichen, wie dieses herrliche Duett mit Phoebe Ryan, von dem ich seit einigen Tagen nicht genug kriege:

Den Song gibt’s auf dem frisch veröffentlichten Debütalbum „Feel something“ (23.6. / Atlantic Records) zu hören, zwischen einigen anderen neuen Lieblingsstücken. Für alle, die sich ganz gern mal wieder begleitet wundern wollen, über allerlei Zwischenmenschliches.

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New Swears – Dance with the Devil

sebastian · 26.06.2017 · Keine Kommentare

Hach ja. Wird Zeit, mit Scheibi mal wieder Hanson Brothers zu gucken und ein gepflegtes Poppunk-Wochenende einzuschieben. Schön zu sehen, dass da nicht nur alte und ganz alte und noch ältere Bands auf den Plattenteller kommen müssen.

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Bedouine – One of These Days

sebastian · 26.06.2017 · Keine Kommentare

Azniv Korkejian trägt ihren Künstlernamen nicht von ungefähr. Sie wurde als Kind armenischer Eltern in Aleppo geboren und verbrachte ihre Kindheit in Saudi Arabien. Die Familie gewann eine Green Card und wanderte in die USA aus, wo sie in Boston, Houston und später in L.A. lebte. Damit noch nicht genug des bewegten Lebens, denn bevor sie in einer Musikerkommune in Echo Park eine Art echtes Zuhause fand, lebte sie noch auf einer Pferderanch in Kentucky und ein Jahr in Austin.

Bedouine has a sound. Sixties folk meets seventies country-funk with a glimmer of bossa nova cool..“ heißt es in der Künstlerbio und – selten genug – da braucht es keine weiteren eigenen sprachlichen Ergüsse…

Für den ersten Kaffee des Tages an einem lauen Sommertag.

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Haunted Mansions – Sunshine Crawlers

sebastian · 22.06.2017 · Keine Kommentare

Haunted Mansions sind eine kleine Indieband aus Trondheim, die es verstehen, wie Danger Mouse zu klingen, ohne billiger Abklatsch zu sein. Zumindest auf ihrer Debut-Single „Sunshine Crawlers“. Für Filmemacher und Kopfkinogänger.

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Lässiger Roadtrip: Jon and Roy – The Road Ahead is Golden

sebastian · 12.06.2017 · Keine Kommentare

Gestern Abend noch kurz bei Spotify rumgesurft. Beim Namen „Jon and Roy“ fast weitergeklickt. Erwartete Standart-Folk, auf den ich gerade gar nicht so gut kann. Zum Glück doch reingehört. Die beiden mir bislang völlig unbekannten Jungs Jon Middleton and Roy Vizer aus Victoria (BC) haben da ein exzellentes Album produziert. Gleich der Einstieg „Runner“ hat mich gepackt und lange nicht mehr habe ich ein Album direkt zwei Mal hintereinander komplett durchgehört.

Verspielte Jazzdrums und ein warmer Bass bilden das Fundament für eine sehr eingängige Mischung aus schmeichelndem Indiepop und sehr erwachsenem Americana. Dazu eine tolle Stimme und ein abwechslungsreiches Songwriting mit Mut und Liebe zum Detail. „Americana for Hipsters“ heißt eine Compilation, auf der sie vertreten sind. Das passt! „We were motivated. It felt like the songs were recording themselves, so we made a concentrated effort to work quickly in the studio,“ sagen sie bei Facebook. Und ja, das hört man!

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Ich hab den Bus verpasst: Busdriver – Much

sebastian · 18.05.2017 · Keine Kommentare

Asche auf meine Kühlerhaube: Busdriver (bürgerlicher Name Regan J. Farquhar) ist bisher voll an mir vorbeigefahren. Doch einmal eingestiegen, fahre ich mit ihm jetzt einmal bis Endstation. Leider rappt der Kerl zu schnell für meine Schulenglisch, aber der eine oder Text findet sich und zeigt einen cleveren, selbstironischen, smarten MC, der Jazz und Hip Hop liebt und auch das eine oder andere Buch gelesen hat ;-) „Much“ ist aus dem 2015er Album „Thumbs“, das ihr Euch mal reinziehen solltet.

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